Allerdings darf nicht verschwiegen werden, dass die Gestaltung einer Pensionszusage immer gewisse Risiken in sich birgt.
Diese lassen sich vom Zeitablauf in drei Bereiche gliedern.
Hier ist bei den Zusagedaten selbst einiges zu beachten, da auch die Pensionszusage gewissen Regeln unterworfen ist. Sie darf z.B. nicht zu hoch sein, zu früh oder zu spät erteilt werden und einige andere Punkte die hierbei unbedingt beachtet werden sollten. Dazu gehört auch die rechtssichere Gestaltung der Zusagetexte. Dieser Punkt sollte grundsätzlich unter Mitwirkung des steuerlichen Beraters und eines spezialisierten Rechtsberaters gestaltet werden
Durch eine sich ständig verändernde Gesetzgebung und und andere variable Faktoren, sollten bestehende Pensionszusagen regelmäßig auf Aktualität geprüft werden, um eventuelle spätere Risiken vorzeitig auszuschließen. Auch die Rückdeckung sollte in diesem Fall nicht vernachlässigt werden und es sollte von Zeit zu Zeit kontrolliert werden, ob hier ein Änderungsbedarf besteht.
In den Jahren vor Pensionsbeginn besteht die letzte Möglichkeit eventuelle Probleme und ein Risiko der Pensionszusage zu erkennen und dem vorzubeugen. Bestehende Deckungslücken sollten zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall geschlossen werden. Auch sollte hier über die bestehenden Anlagen nachgedacht werden. Wurden z.B. hochrentierliche Anlagen in der Rückdeckung verwendet, haben diese meist auch ein höheres Schwankungsrisiko. Deshalb ist es zu diesem Zeitpunkt durchaus überlegenswert einen Teil der Anlagen in zwar weniger rentable aber dafür auch weniger schwankungsanfällige Anlagen umzuschichten.
