Eine fehlerhafte Textgestaltung bei einer Pensionszusage kann die komplette betriebliche Altersvorsorge des Geschäftsführers gefährden.
Die Texte zur Pensionszusage sollten grundsätzlich von qualifizierten Rechtsberatern erstellt werden.

Pensionszusage und Zusagetexte

Das Risiko fehlerhafter Texte

Fehlerhafte Gestaltung von Texten zur Pensionszusage

Pensionszusage Check

Eines der häufigsten Probleme bei bestehenden Pensionszusagen ist die unzureichende Kapitalrückdeckung der Pensionsverpflichtungen. Allerdings ist auch zu beachten, dass die beste Rückdeckung unter Umständen nichts nutzt, wenn der Pensionszusagetext fehlerhaft gestaltet ist. Eine fehlerhafte Gestaltung der Pensionszusagetexte kann sehr schnell dazu führen, dass die Pensionszusage bei einer Betriebsprüfung als verdeckte Gewinnausschüttung beurteilt wird und so die Rückstellungen aberkannt werden und damit kein Steuerspareffekt vorhanden ist. Ein weit verbreitetes Problem ist auch die falsche Verwendung eines Widerrufsvorbehaltes, was dazu führt, dass die vorhandene Rückdeckung im Insolvenzfall nicht vor dem Zugriff des Insolvenzverwalters geschützt ist, obwohl diese an den Pensionsberechtigten verpfändet ist.
Da es sich sowohl bei der Ausarbeitung der Pensionszusagetexte als auch bei den arbeits- und steuerrechtlichen Belangen um Rechts- bzw. Steuerberatung handelt, sollten für diese Tätigkeiten grundsätzlich die entsprechenden Fachberater zu Rate gezogen werden.
Von dieser Vorgehensweise sollte sowohl im Interesse des Kunden als auch im Interesse des Beraters keinesfalls abgegangen werden.
Für den Kunden einerseits steht nämlich in diesem Fall u.U. seine Altersversorgung auf dem Spiel, da er bei gravierenden Fehlern seinen Pensionsanspruch verlieren kann.
Auch für den Berater ist dies ein hoch riskantes Tätigkeitsfeld mit dem er seine finanzielle Existenz aufs Spiel setzen kann, wenn er nicht über die entsprechende Erlaubnis zur Ausübung dieser Tätigkeit verfügt.
Stellt sich irgendwann heraus, dass z.B. bei der Textgestaltung (Rechtsberatung) Fehler gemacht wurden und der Kunde daraus finanzielle Nachteile erleidet, liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass der Kunde den Berater schadensersatzpflichtig macht. Auch wenn es sich bei dem Berater in diesem Fall z.B. um einen Steuerberater handelt, wird der Berater sehr wahrscheinlich feststellen, dass seine Vermögensschadenhaftpflicht eine Leistung ablehnt.

Die Begründung der Leistungsverweigerung liegt hier in der Tatsache begründet, dass Rechtsberatung eine erlaubnispflichtige Tätigkeit ist, die nicht im Tätigkeitsfeld eines Steuerberaters liegt und damit als unerlaubte Rechtsberatung nicht von der bestehenden Vermögensschadenhaftpflichtversicherung des Steuerberaters abgedeckt wird. Damit wäre in diesem Fall der Steuerberater privat haftbar zu machen, was durch die relativ hohen Summen im Bereich der Pensionszusage sehr negative Auswirkungen auf die eigene Altersversorgung des Steuerberaters haben könnte.
Dies gilt allerdings nicht nur für Steuerberater sondern ganz speziell für den Finanzberater des Kunden, der nicht nur keine Rechtsberatung sondern auch keine Steuerberatung leisten darf.

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