Dread Disease für privat und Unternehmen
Eine der goldenen Regel bei Investments lautet, nur das Geld anzulegen, das man später nicht vermisst. Grundvoraussetzung dafür ist, dass ausreichend Kapital vom Lohn oder aus selbständiger Arbeit beiseite geschafft werden kann. Solange man in Lohn und Brot steht, lässt sich das meistens bewerkstelligen. Wenn aber eine längere Erkrankung oder Behandlung gerade bei Selbständigen dafür sorgt, dass der Geldhahn nur noch tropft oder ganz zugedreht wird, ist der finanzielle Absturz häufig die Folge. Möglichkeiten, sich davor zu schützen, gibt es einige. Am bekanntesten ist die Berufsunfähigkeitsversicherung, die allerdings nur zahlt, wenn man den Beruf gar nicht mehr ausüben kann. Interessanter ist in diesem Zusammenhang die Dread Disease Versicherung.
Sie kann für bestimmte Krankheiten und Therapien abgeschlossen werden, angefangen beim Herzinfarkt über den Schlaganfall bis hin zu Krebs. Tritt der Versicherungsfall ein, sprich, der Kunde muss beispielsweise für eine Bypass-Operation in die Klinik, wird eine vorher vereinbarte Summe ausgezahlt. So wird der Ausfall finanziell überbrückt. Welche Krankheitsbilder sich konkret absichern lassen, ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Die Spanne reicht von fünf bis fast 50 Möglichkeiten. Entsprechend variiert die Prämie für eine Dread Disease Versicherung. Sie ist zudem abhängig vom Alter und möglichen Vorerkrankungen.
Auf diesem Weg kann individuelle Vorsorge betrieben werden oder aber Firmen sichern ihre Mitarbeiter mit einer Police ab. Damit schützen Unternehmen sich vor Ausfällen. Sollte ein Mitarbeiter in einer Schlüsselposition längere Zeit ausfallen, kann mit der Versicherungssumme kurzfristig für Ersatz gesorgt werden. [maß]