18. September 2007

Holz bietet eine grüne Rendite


Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das mag auch manchem Investor so gehen, der sich angesichts der vielen Optionen, die ihm von allen Seiten präsentiert werden, schlichtweg verläuft oder die besten Angeboten einfach übersieht. Bleiben wir beim Beispiel Wald, denn genau hier befindet sich der Rohstoff, der vor wenigen Jahren noch als Geheimtipp bei der Kapitalanlage galt und heute immer mehr Anleger für sich gewinnt: Holz.

Ende 2006 wurden in den Vereinigten Staaten rund 18 Milliarden Euro in Holz investiert, mit steigender Tendenz. Der Rohstoff, der schon lange vorhanden war, ehe auch nur an Häuser aus Steinen zu denken war, genießt eine enorme Nachfrage, nicht nur aus Fernost und den USA. Denn Holz ist vielfältig nutzbar. Möbel aus Edelhölzern, die nicht in den Tropen, sondern eigens angelegten Plantagen gefällt werden, Papier, Holzhäuser und Holzpellets als Wärmelieferant sind nur wenige Beispiele für die Verwendung von Holz. Grundsätzlich lässt sie sich in zwei große Bereiche gliedern. Zum einen dient Holz als Grundlage für die Produktion, ob nun Möbel oder Häuser. Zum anderen gewinnt der Rohstoff seit einiger Zeit immer mehr Bedeutung als Energiequelle.

Möchte man mit seiner Investition direkt an der Quelle sitzen, kann man natürlich einen Forst kaufen, was allerdings mit erheblicher Arbeit verbunden wäre und auch nur schwerlich möglich ist. Anders sieht es mit Beteiligungen aus. Hier gibt es mehrere Varianten. Es gibt Papiere, die in Firmen investieren, deren Schwerpunkt auf dem Bereich Holz oder Holzverarbeitung liegt. Dann kann auch Kapital direkt investiert werden, etwa in Edelholz oder große Forstbetriebe. [maß]

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