Gute Gebrauchte im Zweitmarktfonds
Geschlossene Fonds verlangen in der Regel Geduld. Laufzeiten von bis zu 20 Jahren, oft auch mehr, sind keine Seltenheit. Ein kaum überschaubarer Zeitraum, bei dem auch hart gesottene Anleger schon mal weiche Knie bekommen können. Das Problem ist der Verkauf der erworbenen Anteile, gleich aus welchem Grund, ob nun Geldmangel oder Neuorientierung. Hier greift der Zweitmarkt und bietet die Möglichkeit, sich von seinen Immobilien- oder Schiffsbeteiligungen zu trennen. Inzwischen ist der Markt für gebrauchte Anteile recht lebhaft. Es gibt mehrere Firmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben und Zweitmarktfonds anbieten.
Kunden, die sich mit einem geschlossenen Immobilienfonds übernommen haben, kann das langsam wachsende Interesse nur Recht sein. Denn je mehr potentielle Käufer da sind und sich für die Anteile interessieren – wobei Fondsanbieter und Fondsbörsen im regen Wettstreit stehen – , desto mehr Geld wird später überwiesen. Wer sich dabei zu sicher fühlt, kann allerdings auch böse auf die Nase fallen. Firmen, die den Zweitmarkt nutzen prüfen im Normalfall sehr genau, ob sich der Ankauf lohnt Sie haben den Vorteil, dass sie schon mit ersten Zahlen rechnen und sich ein Bild von der möglichen Rendite machen können. Auf die Perspektive kommt es an.
So werden in Zweitmarktfonds die Anteile verschiedener geschlossener Fonds gebündelt. Das ergibt eine breitere Streuung. Die Restlaufzeit der Anteile ist nicht mehr ganz so lang und die Steuern sind meist niedriger als bei der Ausgabe der Papiere. Diese Vorteile haben natürlich Gewicht, müssen aber in Relation zu den Risiken gesehen werden. Angelegt sind viele Zweitmarktfonds als Blind Pool. Welche Anteile im Fonds vertreten sind, ist den Anlegern nicht bekannt. Die zweite Gefahr ist ein zu hoher Kaufpreis von gebrauchten Fonds, der sich auf die Rendite auswirkt. Und drittens besteht immer die Möglichkeit, dass der Wert der Anteile sich rapide reduziert. [maß]