7. August 2007

Photovoltaik-Anlagen versichern


Photovoltaik ist auf dem Vormarsch. Die Technik wird immer besser, die Ausnutzung der Sonnenenergie ständig optimiert. Das erleichtert vielen die Entscheidung, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu installieren bzw. installieren zu lassen. Denn die Kosten amortisieren sich, wenn auch langsam, dafür dank staatlicher Förderung sicher. Strom und damit Geld fließen allerdings nur, wenn die Anlage reibungslos funktioniert. Eine Garantie dafür gibt es leider nicht, schließlich sind die Solarzellen Wind und Wetter ausgesetzt. Sturm, Blitz, Hagel und Eis können der Technik schaden. Gehört die Photovoltaik dann nicht zum bestehenden Versicherungsschutz, wird der Gewinn durch Reparaturkosten zunichte gemacht.

Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick in die Versicherungspapiere, um das Investment optimal zu schützen. Werden Schäden an der Anlage nicht übernommen, lohnt es sich, eine eigene Photovoltaik-Versicherung abzuschließen. Inzwischen gibt es den nötigen Schutz bei einer Vielzahl von Versicherungsunternehmen. Preislich bewegen sich die Policen ab etwa 50 Euro netto im Jahr inklusive einer Selbstbeteiligung von 200 Euro. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich, da die Konditionen teils deutliche Unterschiede aufweisen.

Das fängt bereits bei der Montage der Fotovoltaik-Anlage an. Einige Versicherer verlangen, dass die Zellen von Fachpersonal angebracht und angeschlossen werden. Selbstmontierte Anlagen sind zwar auch versicherbar, aber eben nicht überall. Wichtig ist, dass eine Ausfallentschädigung vereinbart und Überspannungsschäden mitversichert werden. Hinzu kommt, dass bei einem Heu- oder Strohlager die Bedingungen anders sind als bei einem Einfamilienhaus. Hier hilft am besten die Beratung eines unabhängigen Versicherungsfachmanns, der auch über die Betreiber-Haftpflicht Auskunft geben kann. [maß]

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