31. Juli 2007

Photovoltaik-Rechner zur besseren Kalkulation


Ob Photovoltaik auf dem eigenen Dach genutzt wird oder man sein Geld in größere Objekte beispielsweise von Kommunen anlegt: Die Kosten-Nutzen-Rechnung muss stimmen, damit sich die Investition auf Dauer rentiert. Wird die Energiegewinnung aus Sonnenlicht ausschließlich als Geldanlage gesehen, lassen sich die nötigen Daten in der Regel aus den Prospekten oder Informationsblättern entnehmen. Denn entscheidend für den Erfolg sind neben der Lage auch die Größe und die Sonnenstunden, mit denen pro Jahr gerechnet werden kann. Diese Kalkulation sollte bei Investments vorliegen, um sich ein Bild von den Ertragschancen machen zu können.

Selbst in Sachen Umweltschutz aktiv zu werden und einen Teil des Kapitals für den Hausbau in eine Fotovoltaik-Anlage zu stecken, will ebenso gut überlegt sein. Ohne vorher den Rat von Experten eingeholt zu haben, ist die eigene Stromproduktion auf dem Dach ein schwer kalkulierbares Wagnis, bei dem es immerhin um rund 40.000 Euro für eine durchschnittliche Anlage geht. Art der Solarzellen, genaue Ausrichtung und Verkabelung sind dabei ebenso zu beachten wie der zu erwartende Ertrag.

Inzwischen gibt es eine Reihe von Photovoltaik-Rechnern, die erste Anhaltspunkte liefern. Auf den Punkt genau können die Berechnungen nie sein, da zu viele Variable im Spiel sind, angefangen beim Wetter. Benötigt werden je nach Rechner Angaben zum genauen Standort, zum bisherigen Stromverbrauch, zur Größe, dem Wirkungsgrad sowie dem Neigungswinkel der Anlage. Anhand dieser Daten werden zum einen die Beträge angezeigt, die durch die Einspeisung des Solarstroms erzielt werden können, zum anderen die Jahresleistung. Solche Berechnungen sollte der Fachhandel im Beratungsgespräch durchführen können. Wer sich vorab schon informieren möchte, findet im Internet eine Reihe unterschiedlichster Fotovoltaikrechner. [maß]

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1 Kommentar »

  1. Photovoltaik ist zwar eine gute Investition, jedoch nur, wenn man die Investition mit vorhandenem Geld tätigt. Muß man hierzu einen Kredit aufnehmen, wie es viele tun, ist es fraglich ob sich die Investition rechnet. Oftmals werden viele Faktoren nicht berücksichtigt, z.B. was ist, wenn das Dach auf dem die Photovoltaikanlage montiert ist, einer Wartung bedarf. Wer trägt dann die Kosten.
    Oftmals wird auch nicht bedacht, daß die Leistung der Anlagen mit den Jahren nachlässt. Viele Betreiber machen sich auch keine Gedanken über eine spätere Entsorgung, die ja auch sehr teuer werden kann. Meiner Meinung nach sind subventionierte Anlageobjekte nicht immer die Besten.

    Kommentar von wolfgang Enseleit — 3. August 2007 @ 17:58

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