24. Juli 2007

Photovoltaik-Beteiligungen als ökologisches Investment


Photovoltaik-Anlagen machen nicht nur für Privatanwender Sinn, wenn sie Eigentum haben und über eine kleine Fläche auf dem Dach den eigenen Strom produzieren wollen. Die auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisevergütung für die aus Sonnenlicht gewonnen Energie sowie die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten machen Photovoltaik besonders in größeren Dimensionen zu einer attraktiven Anlageform. Dann geht es nicht um ein paar Quadratmeter, auf denen die Solarzellen in Reihe geschaltet werden, sondern um riesige Flächen auf Firmengebäuden oder öffentlichen Einrichtungen wie Turnhallen.

Zur Finanzierung solcher Projekte, die schon für das Eigenheim bei bis zu 40.000 Euro liegen, werden Investoren gesucht. Die Stadt Iserlohn ist nur eines von vielen Beispielen. Hier können Bürger sich an der 120 Quadratmeter großen Photovoltaik-Anlage auf dem Schalthaus beteiligen. Die Leistung beträgt rund 15 kWp. Auf 500 Euro beläuft sich in diesem Fall die Mindesteinlage, die sich durch jährliche Ausschüttungen vermehren soll. Dabei handelt es sich dann um eine ökologische und zudem noch „politisch korrekte“ Anlage.

Es sind allerdings nicht nur Städte, die nach Mitstreitern suchen. Der Markt für Photovoltaik-Beteiligungen wächst und profitiert zunehmend von der Klimadebatte. Versprochen wird den Anlegern nicht nur der persönliche Gewinn in Form der Rendite, sondern auch ein Gewinn für die Umwelt. Im Vergleich zu anderen Beteiligungen liegen die Investitionen mit 2.000 bis knapp 10.000 Euro, teils auch darüber, eher im unteren Bereich. Angelegt wird das Geld in Fotovoltaik-Projekte, die Leistungen im Bereich von 100 bis über 1.000 kWp erbringen. Aufgebaut ist die Geldanlage dann wie ein Fonds. Da der Gewinn sich unter anderem aus der Lage und damit der optimalen Ausnutzung der Sonnenenergie ergibt, lohnt sich vor dem Einstieg ein genauer Blick in die Prospekte oder auf die Solarstationen selbst. [maß]

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