3. Juli 2007

Klare Bahnen beim Festgeld


Bei der Geldanlage zeigen sich ganz unterschiedliche Charaktere. Zwischen schnell und hoch spekulativ oder sicher und gemächlich gibt es eine ganze Reihe von Graustufen, die nicht als graue Maus daherkommen, sondern alle nur denkbaren Interessen widerspiegeln. Festgeld liegt nahe bei sicher und gemächlich. Denn mit Spekulation hat diese Anlage eher wenig zu tun, da die Konditionen bei Abschluss feststehen. Gemächlich ist sie im Vergleich zu vielen anderen Anlageformen auch, allerdings im zumutbaren Bereich.

Ein bis zwölf Monate sind die üblichen Laufzeiten, die beim Festgeld vereinbart werden. Ist man für diesen Zeitraum nicht auf das Geld angewiesen und kann Beträge ab 1.000 Euro investieren, ist dieser Weg nicht sonderlich kurvenreich, sondern führt direkt ans Ziel: die Rendite. Sie variiert je nach Laufzeit und vor allem der Höhe der Einlage. Bei 100.000 Euro und zwölf Monaten sind über vier Prozent zu erreichen. Nach Expertenmeinung dürfte der Zinssatz noch anziehen und Festgeld weiterhin als attraktive Anlage etablieren.

Die Frage ist nur, wer von Festgeld profitieren kann. Zwar beginnt bei den meisten Banken die Mindesteinlage bei 1.000 Euro und ist damit für viele eine durchaus machbare Summe. Doch richtig interessant wird es meist erst, wenn sich eine weitere Null anschließt. Und in diesem Bereich fällt es dann schon schwerer, den Betrag aufzubringen und – was entscheidend ist – bis zu einem Jahr festzulegen. Besteht die Möglichkeit, ist Festgeld sehr interessant. Es gibt keine Kursschwankungen, kein Risiko, dafür einen ansehnlichen Zinssatz. [maß]

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen