2. Mai 2007

Windkraft als Investition in die Zukunft


Windräder drehen sich mittlerweile überall in Europa, nehmen immer größere Ausmaße an, werden leistungsstärker und sind angesichts der aktuellen Klimadebatte einer der Erfolg versprechenden Wege, Energie ohne Einsatz fossiler Brennstoffe oder Atomkraft zu erzeugen. Der Bau solcher Anlagen kostet Geld. Geld, das viele sinnvoll, weil für die Umwelt, angelegt sehen. Immerhin haben sich schon 2004 rund 35 Prozent der Deutschen dazu bekannt, durchaus in Windenergie investieren zu wollen.

Bedenkt man, dass alleine in Dänemark schon 20 Prozent der Energie aus Wind gewonnen wird, in Schleswig-Holstein bis zu 50 Prozent und in Gesamt-Deutschland rund 5,7 Prozent, sind Windkraftfonds eine Überlegung wert. Man sollte sich allerdings sehr genau informieren, in welche Anlagen das Geld fließt. Denn es gibt in diesem Bereich nicht nur seriöse Anbieter, sondern auch einige „windige“ Geschäftemacher, die weit mehr versprechen als das geplante Projekt jemals erwirtschaften kann. Denn Windräder können nicht überall effektiv arbeiten, sind teilweise auch gar nicht gerne gesehen. Sie nutzen zwar schon leichte Brisen aus, aber das bringt nicht den erwarteten Gewinn, der sich unter anderem aus einem festen Satz je Kilowattstunde ergibt. Momentan sind das 8,36 Cent je kWh Strom, die Jahr für Jahr heruntergeschraubt werden. Dafür setzt die Branche auf modernste Technik, mit der sie die Kosten senkt und die Effizienz steigert.

Über die Art der Anlage und die Windprognose – einer der wichtigsten Faktoren – sollte der Prospekt für den Windfonds Auskunft geben. Daraus lässt sich ablesen, ob und wie rentabel die Anlage arbeitet. Grundsätzlich ist der Einstieg in die Geldanlage Windenergie ein langfristiges Unternehmen, denn bis Gewinne eingefahren werden, kann es dauern. Berücksichtigt werden müssen zudem die laufenden Kosten, da selbst modernste Windräder einer regelmäßigen Wartung bedürfen. Diese Kosten sollten auch dem Prospekt zu entnehmen sein. Stimmt das Umfeld, sprich der Standort, und ergibt sich eine günstige Prognose, ist die Investition in Windkraft durchaus eine Investition in die Zukunft. [maß]

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