3. April 2007

Mit Mischfonds auf vielen Hochzeiten tanzen


Der Tisch ist gut gedeckt, und wer sich am Buffet der Geldanlagen bedienen möchte, kann nach Belieben zugreifen. Ein wenig von den Aktien, ein paar Renten als Garnitur und damit der Teller nicht so leer ist, ein paar Immobilienfonds. So lässt sich eine abwechslungsreiche Mischung zusammenstellen. Ob sie schmeckt, steht auf einem anderen Blatt. Denn gerade bei der richtigen Mixtur tun sich viele schwer. In dem Fall sollten sie lieber zu etwas Bewährtem greifen oder aber ein „Fertiggericht“ wählen, das als Mischfonds mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen schon lange am Markt ist.

Ob in einem Mischfonds – oder auch gemischten Fonds – nun je zur Hälfte Rentenpapiere und Aktien vorhanden sind oder aber die Anlage um Immobilienbeteiligungen und Genuss-Scheine erweitert wird, hängt ganz vom Fondsmanager ab. Er übernimmt die Auswahl und stellt den Fonds zusammen. Das nimmt Anlegern die Arbeit ab, sich selbst um ein ausgewogenes Investment zu bemühen. Allerdings sollten sie schon ganz genau hinsehen, wie der Mischfonds gestaltet ist, um nicht die berühmte „Katze im Sack“ zu kaufen. Je nach Zusammensetzung variiert auch das Risiko und bestimmt sich die Rendite.

Sehr genaue Vorgaben dazu gibt es, wenn die Mischfonds zur Altersvorsorge genutzt und staatlich gefördert werden. In diesen Fällen sind es Aktien, Renten und Immobilien, die in einem bestimmten Verhältnis kombiniert werden müssen. Erst dann gelten sie als Altersvorsorge-Sondervermögen. Vorgeschrieben ist zudem, dass für jeden Kunden ein genauer Spar- und Auszahlplan ausgearbeitet wird. Möchte man nicht langfristig sparen, was bei der Vorsorge für das Alter zwingend notwendig ist, können Anteile an Mischfonds natürlich auch so gekauft und ganz normal gehandelt werden. [maß]

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