Geldanlagen und die Ziele, die mit ihnen verfolgt werden
Ganz ohne Hintergedanken wird niemand sein Geld anliegen, sondern genau überlegen, welche Ziele er mit einem Investment verfolgt. Die Rendite dürfte nach wie vor ganz oben in der Liste der Anlageziele stehen, ist allerdings nicht das einzige Kriterium, nach dem Kunden sich für oder gegen eine bestimmte Anlage entscheiden. Es gibt weitaus mehr Voraussetzungen als nur den satten Gewinn. Sie orientieren sich in der Regel an den ganz individuellen Lebensumständen und damit in vielen Fällen auch an der Höhe des Kapitals, das zur Verfügung steht.
Grob zusammengefasst kann eine Geldanlage unter vier Gesichtspunkten erfolgen. Die hohe Rendite ist einer dieser Punkte. Anleger, die ihr Geld mit dieser Prämisse investieren, erhoffen sich einen guten Ertrag während der gesamten Laufzeit. Für sie stehen die Zinsen im Mittelpunkt. Andere setzten hingegen auf Sicherheit. Das Verlustrisiko soll so gering wie möglich sein. Auch Wertschwankungen sind in diesem Fall nicht erwünscht. Vielmehr geht es darum, das eingesetzte Kapital sicher angelegt zu wissen, auch wenn die Rendite ein weniger geringer ausfällt. Ein ganz anderer Aspekt ist die Liquidität. Nicht jeder Anleger kann sein Geld auf Jahre festschreiben, sondern möchte bei Bedarf schnell wieder darüber verfügen können. Eher neu in der Liste der Anlageziele ist die Verantwortung, bei der ethische Grundsätze in die Wahl der Mittel einfließen. Das können Geldanlagen sein, die ökologische oder auch soziale Voraussetzungen erfüllen müssen.
Alles können Anleger nicht haben. Die einzelnen Ziele lassen sich zwar untereinander kombinieren, doch alles unter einen Hut zu bekommen, ist absolut unmöglich. Dilemma des Magischen Tetraeders nennen es Experten. Nicht berücksichtigt wird dabei, dass Geldanlagen immer öfter auch im Hinblick auf die steuerlichen Aspekte getätigt werden. Damit ergeben sich ganz neue Kriterien, die sowohl Laufzeit, Rendite als auch die Möglichkeit des schnellen Verkaufs betreffen. [maß]