Alles unter einem Dach - Dachfonds
Welche Vorteile bieten Fonds? Sie sind günstig. Schon ab wenigen Euro können Fondsanteile gekauft oder aber kann an einem Fondssparplan teilgenommen werden, der auf einen kontinuierlichen Kapitalaufbau setzt. Der zweite, nicht zu unterschätzende Vorteil, ist die breite Streuung. Ein Fonds setzt sich aus vielen einzelnen (Wert-)Papieren zusammen. Damit wird das Risiko eines Totalverlustes auf ein Minimum reduziert. Als Kleinanleger ein derart breit gefächertes Portfolio anzulegen, bedarf eines Vielfachen dessen, was für einen Fondsanteil bezahlt werden muss,
Nimmt man das Prinzip der Streuung und möchte es noch verstärken, bietet sich Anlegern vor allem ein Fondstyp an: Die so genannten Dachfonds Sie investieren nicht in Anleihen, Aktien oder Immobilien, sondern in Investmentfonds. Das heißt, der Fondsmanager nimmt eine Vielzahl von Fonds und fasst sie zu einem Dachfonds zusammen. Papiere mit ohnehin schon breiter Streuung werden noch einmal gestreut. Für risikoscheue Anleger ideal, da eine breitere Fächerung und Risikostreuung des Investments fast nicht möglich ist.
Eine gewisse Sicherheit bieten Dachfonds auch aus der Tatsache heraus, dass viele Manager hauptsächlich auf Fonds aus dem eigenen Haus zurückgreifen. Das hat einen gute Grund: Man weiß um die Fähigkeiten der Mitstreiter in den eigenen Reihen und kann wesentlich besser abschätzen, wie sich ein Fonds entwickelt. Das ist bei Dachfonds, die auch in fremde Fonds investieren, nicht der Fall. Hier besteht durchaus das Risiko, dass die Streuung aufgehoben wird, weil einzelne Fonds auf die gleichen Werte setzen. Berücksichtigt werden muss bei einem Dachfonds auch, ob eventuell höhere Kosten anfallen, da für jeden einzelnen Fonds unter dem Dach Gebühren gefordert werden können, die an den Kunden weitergegeben werden. [maß]