6. Februar 2007

Mit Renten und Rentenfonds gute Renditen erwirtschaften


Sie gelten als bieder, bringen allerdings in vielen Fällen eine weitaus bessere Rendite als die Konkurrenz. Sie sind sicher, haben Tradition und es dürfte noch eine Vielzahl anderer guter Gründe geben, Geld in Bundesschatzbriefe zu investieren. Dabei handelt es sich im Sprachgebrauch der Börse um Renten, also festverzinsliche Wertpapiere.

Die Bundesschatzbriefe, ob nun Typ A oder Typ B, sind nur eines von vielen Beispielen so genannter Rentenpapiere. Sie werden vom Staat oder von Unternehmen ausgegeben, haben eine feste Laufzeit und einen garantierten Zins, der jedes Jahr ausgezahlt wird. Das macht sie zu einer festen Bank in Sachen Geldanlage. Zumindest, wenn man die Papiere über die vereinbarte Laufzeit hält. Ansonsten muss, je nach Entwicklung des Zinsniveaus auch mit Verlusten gerechnet werden. Schließlich kauft niemand ein Papier mit fünf Prozent Verzinsung, wenn bereits neuere Renten mit sechs und mehr Prozent auf dem Markt zu haben sind. Ein zweites Risiko ergibt sich durch den Herausgeber von festverzinslichen Wertpapieren. Die Bundesrepublik Deutschland gilt als sicherer Kreditnehmer. Länder wie Argentinien hingegen haben sich auch schon als zahlungsunfähig erklärt und die Anleger im Regen stehen lassen.

Wer sich selbst keine Gedanken darüber machen möchte, welche Rentenpapiere ausgehend von Laufzeit und Güte eine viel versprechende Rendite gewähren, sollte diese Arbeit einem Fondsmanager überlassen und in Rentenfonds investieren. Sie unterliegen zwar den bereits genannten Risiken, gelten gemeinhin aber als stabile Anlage. Kosten entstehen durch die Gebühren für Aufschlag und Depot. Setzt man nur auf Bundesschatzbriefe, sollte man sie bei der Bundeswertpapier-Verwaltung deponieren. Da liegen sie sicher und vor allem kostenfrei. [maß]

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