11. Januar 2007

Wertpapiere breit gestreut: Aktienfonds & Co.


Sich jeden Tag die Aktiennotierungen in der Tageszeitung anzusehen, macht noch lange keinen Börsenprofi. Da bedarf es schon etwas mehr, um die Zusammenhänge zu erkennen und Erfolg mit Aktienspekulationen zu haben. Die richtigen Papiere zu wählen, ist nicht eine Frage der Sympathie für das Unternehmen oder dessen Produkte. Hier ist Sachkenntnis gefragt, im Bezug auf den Markt und seine Tücken. Einfacher hat man es mit Aktienfonds. Das Risiko eines größeren oder Totalverlustes ist dabei eher gering einzuschätzen.

Denn Fonds folgen einer Strategie, die jeder, der an der Börse handelt, beherzigen sollte. Es wird nicht in ein Papier investiert, sondern breit gestreut in verschiedene Aktien oder andere Wertpapiere. Welche das sind, hängt ganz von der Art des Fonds ab. Sie werden branchen- und auch länderspezifisch aufgelegt. Sprich, es gibt Aktienfonds, die ganz auf Biotechnologie setzen. Andere bevorzugen ausschließlich deutsche Unternehmen aus dem DAX. Aktienfonds gehören dabei zum breiten Feld der Investmentfonds. Mit von der Partie sind zudem Renten-, Misch-, Geldmarkt- und offene Immobilienfonds. Hedge-Fonds und Dachfonds dürfen erst seit 2004 auf dem deutschen Markt gehandelt werden. Eine weitere Unterscheidung ergibt sich aus der Dauer der Anlage, die kurz-, mittel- oder langfristig sein kann.

Angeboten werden Fonds von fast jedem Kreditinstitut. Die meisten Banken haben entsprechende eigene Produkte. Eine große Auswahl bieten vor allem Onlinebanken, bei denen es häufig auch ein kostenloses Depot gibt. Interessant für alle, die in Fonds investieren wollen, ist das Fondssparen. Der finanzielle Aufwand ist ab rund 50 Euro im Monat nicht allzu hoch, verspricht dafür eine bessere Rendite als beispielsweise das Sparbuch. Gewinne aus Aktien- oder anderen Fonds setzen jedoch eine eher länger angelegte Strategie voraus. Schnelles Geld ist mit ihnen nicht unbedingt zu machen. [maß]

 

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